Dies sind die in Deutschland am häufigsten verwendeten TAN-Verfahren

Eine der sichersten und am häufigsten genutzten Varianten des Online-Bankings in Deutschland ist das optische TAN-Verfahren, auch chipTAN comfort oder sm@rtTAN plus/optic genannt. Für die Datenübertragung wird ein eigenständiger TAN-Generator mit optischer Schnittstelle und animierter Grafik, auch Balkengrafik genannt, verwendet. Dieses Verfahren hat sich millionenfach bewährt. Jetzt noch einfacher, aber dennoch mit der gleichen Sicherheit und dem gleichen Verfahren wie der bekannte optische TAN-Generator? Ja! Mit dem deutsche bank tan generator sind Sie im Online Banking auf der sicheren Seite. Die Sicherheit dieser Funktion ist Teil des Secoder-Verfahrens, das seit vielen Jahren im deutschen Bankensektor eingesetzt wird. Der Secoder enthält dazu das Add-on TAN-Generator. Ein Secoder Smart Card Reader und ein bewährter TAN-Generator vereinen sich funktional zu einem Secoder Smart Card Reader der nächsten Generation im cyberJack go plus. TAN steht für Transaktionsnummer und ist der Schlüssel zur Autorisierung einer Transaktion. Erst nach Eingabe des sechsstelligen Codes durch einen Benutzer wird das Geld auf das Konto des Empfängers überwiesen. Was als einfache analoge Liste mit Codes begann, entwickelte sich zu einer Vielzahl von digitalen TAN-Verfahren.

Dies sind die in Deutschland am häufigsten verwendeten TAN-Verfahren:

iTAN

  • iTAN ist der Prototyp aller TAN-Verfahren.
  • Sie wird in Form einer gedruckten Liste an die Benutzer verteilt und enthält eine bestimmte Anzahl von TAN-Codes.
  • Für jede Transaktion fordert die Bank einen Code aus der Liste an. Sind alle Codes aufgebraucht, erhält der Benutzer eine neue Liste.
  • Expertenkommentar: Dies ist das sicherste Verfahren auf allen Geräten und Betriebssystemen, da die Authentizität der TAN-Codes durch die Liste gewährleistet ist.
    optischer chipTAN
  • Für das chipTAN-Verfahren erhalten die Anwender von ihrer Bank einen TAN-Generator.


Es enthält einen Schlitz, in den die Karte eingeführt werden muss. Bevor eine Transaktion gestartet werden kann, erscheinen fünf flackernde Balken auf dem Computer-/Telefonbildschirm. Um die TAN zu erzeugen, muss der Benutzer den Generator vor den markierten Bereich des Flickercodes auf dem Bildschirm halten. Damit wird die TAN-Generierung eingeleitet. Die TAN erscheint dann im Fenster des Generators.
manuelle chipTAN

Ähnlich wie der optische chipTAN benötigt der manuelle chipTAN auch einen TAN-Generator mit Kartenschlitz. Bevor eine Transaktion autorisiert wird, erscheint ein Startcode auf dem Bildschirm. Dieser Code ist das erste, was Sie in den Generator eingeben müssen, gefolgt von den Kontodaten des Empfängers und dem Betrag. Der Generator erzeugt aus diesen Informationen eine TAN und zeigt den endgültigen TAN-Code im Fenster des Generators an.
photoTAN

Alle für die Generierung einer TAN notwendigen Transaktionsdetails sind hinter einer farbigen Pixelgrafik verborgen.

Um aus dieser Grafik tatsächlich eine TAN zu generieren, muss der Benutzer entweder eine von der Bank bereitgestellte App oder einen photoTAN-Leser verwenden. Ähnlich wie bei einem QR-Leser dekodiert die App/Leser die Grafik und erzeugt die eigentliche TAN. Der Benutzer muss die TAN kopieren und in das Feld TAN im Transaktionsfenster einfügen. Expertenkommentar: Alle drei TAN-Verfahren gelten als sicher für iOS, macOS, Android und Windows, da sie immer zwei unabhängige Geräte zur Erzeugung einer TAN beinhalten. Es ist daher fast unmöglich, eine TAN zu kompromittieren. In Bezug auf photoTAN empfehlen wir, nur das Verfahren mit einem Leser zu verwenden, nicht mit der App. mobileTAN (smsTAN)

  • In diesem TAN-Verfahren sendet die Bank die TAN per SMS an die angegebene Mobilfunknummer.

Expertenkommentar: Apple sichert die Integrität von SMS. Bisher machte es diese Sicherheitsebene unmöglich, Nachrichten auf Apple-Geräten zu entführen. Wir können daher sagen, dass mobileTAN unter iOS sicher zu verwenden ist. Wir empfehlen den Benutzern jedoch weiterhin, sich für eine Zwei-Geräte-Option zu entscheiden. Android-Nutzer sollten immer zwei Geräte verwenden, um eine mobileTAN zu generieren.
PushTAN

pushTAN benötigt eine App. Bevor eine Transaktion autorisiert wird, erhält der Benutzer eine Benachrichtigung in der pushTAN-App. Die Benachrichtigung enthält bestimmte Transaktionsinformationen, die der Benutzer überprüfen muss. Nach der Bestätigung wird die TAN generiert.

Expertenkommentar: Da das pushTAN-Verfahren vollständig auf einem Gerät stattfindet, ist die Wahrscheinlichkeit, dass Hacker abfangen, höher als bei den anderen Verfahren. Apple befolgt im App Store ziemlich strenge Regeln und erlaubt nur sichere TAN-generierende Apps. Wir empfehlen Apple-Anwendern jedoch, vorzugsweise TAN-Verfahren zu verwenden, die zwei separate Geräte erfordern. Android-Nutzer sollten pushTAN nicht verwenden.

Welche TAN-Verfahren Ihnen zur Verfügung stehen, wird von Ihrer Bank festgelegt. Normalerweise bieten sie 2-3 verschiedene Optionen an, aus denen Sie diejenige auswählen können, mit der Sie sich am wohlsten fühlen. Obwohl Outbank die TAN-Verfahren nicht stören kann, bieten wir zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen, z.B. durch die Integration einer sicheren Tastatur für Android-Nutzer. Das hält einen Keylogger-Virus davon ab, illegale Aufnahmen von Tastatureingaben zu machen. Informieren Sie sich hier über alle anderen Sicherheitsmaßnahmen, die Outbank ergriffen hat, um den Schutz der Benutzerdaten jederzeit zu gewährleisten.

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